Mit Grundeinkommen würde Sue Cerlier

... fotografieren, illustrieren, (er)leben

Geschichten

  • … es scheitert meistens am Geld. So zumindest hört man doch oft. Die Wünsche sind groß, aber das Einkommen eben nicht (groß) genug, um sie zu erfüllen. Dabei sind sie eigentlich nicht so gewaltig oder umfangreich.\n\nAber natürlich hat man vieles vor – man möchte ohne Probleme die Universität abschließen (Grafik-Design & Fotografie) und möchte Fuß fassen und etwas eigenes schaffen für das Überraschungspaket, das im August auf die Welt gekommen ist und für den pelzigen Sidekick der ein Nicht-Hund-Hund sondergleichen ist.\n\nKurzum man hat Hund und Kind und ist in Karenz. Das Geld reicht eigentlich nicht aus, um weiter als bis zum übernächsten Tag nach vorne zu sehen. Man spart, lässt es aber zumindest den beiden kleinen an nichts fehlen. Man selbst aber, möchte selbstständig werden und das nicht nur beruflich, sondern auch privat. Aufgrund des Kindes wohnt man bei Hotel Mama und das erfüllte einen nicht gerade mit Stolz._\n\nDabei hätte man doch viel vor. Und viele Projekte. Nicht nur künstlerische, obgleich man an einer Kunstuni studiert, sondern eben auch mehr.\n\n… also mit einem Grundeinkommen würde ich ruhiger schlafen (wobei am Anfang wohl nicht, ich würde mich fragen, ob ich’s auch wirklich verdient habe), ich würde endlich wieder fotografieren können (weil Analog-Fotografie-Equipment ist eben laufend teu(r)er), würde neben Kind und (Hunde)Kegel eben für eine schöne gemeinsame Zukunft arbeiten, ohne ständig die Angst im Nacken zu haben, dass es vielleicht doch nicht genügt, was ich (er)schaffe. Ich würde versuchen, die Welt nicht nur für uns drei sondern auch für andere schöner zu machen.

    Sue Cerlier's photo'
    Sue Cerlier
    am 14.12.2015

Menschen mit diesem Vorhaben würden außerdem…