Mit Grundeinkommen würde Wiebke

das tun was ich jett auch tue, nur mit etwas mehr Leichtigkeit.

Geschichten

  • Ich habe mit meiner Freundin Lea vordergründig ein Café, den Pausenraum gegründet. Der Pausenraum ist aber nicht nur ein Café, er ist ein Ort an dem aktiv Gemeinschaft gelebt wird. Unsere Gäste loben oft die gute und besondere Atmosphäre und bemerken gar nicht wie sehr sie Teil davon sind. Es ist eine sehr familiäre Stimmung zum wohlfühlen._\nDer Pausenraum soll aber auch gelebte Sharing Economy sein und so anderen Projekten den Start erleichtern.\nDazu haben wir uns natürlich Gedanken gemacht wie das funktionieren kann. Das Ergebnis ist ein Konzept für ein Café der etwas anderen Art, das die Grenzen zwischen Gast und Dienstleister aufhebt. Wir organisiren die Infrastruktur: Theke, Küche und Raum und stellen diese zur Verfügung, damit neue kreative und gute Projekte entstehen können ohne an der finanziellen Hürde wie z.B. einer horrenden Raummiete zu scheitern. \nNach dem Artikel in der Badischen Zeitung (http://www.badische-zeitung.de/freiburg/caf-pausenraum-ist-auch-veganer-imbiss-konzertbuehne-und-partyraum), in dem über uns und unser Konzept berichtet wurde, stießen wir gerade mit der Idee der Sharing Economy auf großes Interesse bei Vereinen, Initiativen und kleinen Projekten, die eben eine Küche oder einen Raum benötigen. Unser Konzept trifft hier vor Ort also auf Nachfrage. Der reguläre Cafébetrieb hilft uns bei der Finanzierung und bereitet uns viel Freude. Die Idee von der Aufweichung der Grenzen zwischen Dienstleister und Gast ist uns gut gelungen: Gäste werden zum Barista für ein paar Stunden, füllen spontan den Kühlschrank auf, wenn dieser an heißen Tagen Leere zeigt und wir im Kaffeezuberietungsmodus gefangen sind oder unterstützen uns beim Geschirreinsammeln. \nUnsere Zähringer Mitbürger freuen sich zudem, dass es endlich ein nettes Café in der Nähe gibt. Viele Gäste kommen aber auch aus der Stadtmitte oder anderen Stadtteilen, weil sie die entspannte Atmosphäre genießen wollen, legen auf ihrer Fahrradtour bei uns eine Pause ein oder kommen gezielt wegen des veganen Essens vorbei. \nWichtig sind uns aber auch Bildungsaspekte im Bereich Umwelt und nachhaltigen Konsum. \nLea und ich verbringen gerade viel Zeit mit der Organisation und Durchführung des regulären Cafébetriebes. Mit dem Grundeinkommen könnten wir uns etwas mehr aus dem regulären Betrieb herausziehen und uns den Pukten Bildungsprojekte und Netztwerkstrukturen widmen.

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    Wiebke
    am 23.2.2016