Das stimmt! … so nicht.

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Herausgegeben von Mein Grundeinkommen e.V.

Mit Beiträgen von:

Amadeu Antonio Stiftung Freunde fürs Leben Fridays For Future Hate Aid LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg Mein Grundeinkommen PinkStinks Sea Watch SozialheldInnen Volksverpetzer

Schweigst du bei Vorurteilen und Falschaussagen?

Du willst was tun, aber im Alltag fehlen dir die Worte und die Fakten?

Arbeit
Familienessen
Freundeskreis

Dann bist du hier genau richtig.

Deine Argumentationshilfe gegen Vorurteile und Fake News. Als Taschenbuch für 1 Euro oder kostenlos digital.

  • 10 Themen, von Klimakrise bis Rassismus
  • Besser argumentieren gegen problematische Aussagen
  • 140 Seiten, die dir Mut geben, für Fakten einzustehen
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Was sind die Themen? *Versandkostenfrei. Wir glauben, dass dieses Buch allen zugänglich sein sollte – egal, wie es auf deinem Konto aussieht.

Ein Buch. Zehn Organisationen. Zehn Themen.

Leseprobe gefällig? Jedes Kapitel wurde von Expert*innen verfasst.

Für das Projekt hauptverantwortlich: Mein Grundeinkommen
  • Finanzielle Ungleichheit

    Mein Grundeinkommen

    Kapitel 1

    Finanzielle Ungleichheit

    „Die Faulen lassen sich vom Staat verwöhnen. Bald hören alle auf zu arbeiten!“

    „Ich geh ackern und die Faulen kassieren. Genau mein Humor“, sagt dein Kollege mit Blick auf die Titelseite einer deutschen Tageszeitung: Das Bürgergeld scheint mal wieder das dringendste Problem unserer Zeit zu sein.

    Auch wenn du widersprichst – hinter seinem Satz steckt eine echte Sorge: Halten sich einige Menschen nicht an die Spielregeln? Wird meine Gutmütigkeit von anderen ausgenutzt? Und warum sollte ich mich anstrengen, wenn andere es nicht tun? Aber lass uns das mal genauer betrachten:

    Faktencheck

    Arbeit ist mehr als Lohnarbeit

    • Zunächst einmal: Wir alle leisten Arbeit, für die uns niemand bezahlt – Sorgearbeit für Kinder oder Angehörige, Ehrenämter, Weiterbildungen, politisches Engagement. In Deutschland werden täglich mehr Stunden für unbezahlte Sorge- und Hausarbeit aufgewendet als für Lohnarbeit

    Mein Grundeinkommen setzt sich seit 2014 mit einer einfachen Frage auseinander: Was passiert, wenn Menschen finanziell abgesichert sind? Der Verein verlost Grundeinkommen, initiiert Forschung und bringt das Thema finanzielle Sicherheit in öffentliche Debatten. 

  • Teilhabe­barrieren für behinderte Menschen

    Sozialheld*innen

    Kapitel 2

    Teilhabe­barrieren für behinderte Menschen

    „Der Sozialstaat ist am Ende – diese Rundum-Versorgung wie im Schlaraffenland können wir uns nicht mehr leisten. Das ist zu teuer.“

    Warum das oft gesagt wird: Sozialausgaben steigen, Kommunen stehen unter Druck. Sparen wirkt unvermeidbar.

    Was dabei ausgeblendet wird: Sparen ist keine Naturgewalt, sondern eine Entscheidung von Politiker*innen. Die Frage ist nicht, ob gespart wird, sondern bei wem. Und bei Menschen, die sich kaum wehren können und keine starke Lobby haben, ist es am einfachsten. Dahinter steckt ein tiefliegendes Leistungsdenken und ein sehr bequemes Narrativ: Wer viel leistet, gilt als wertvoll. Wem hingegen weniger Leistungsfähigkeit zugeschrieben wird, gilt schnell als Kostenfaktor. Oder schlimmer: als Schmarotzer*in. In aktuellen Debatten trifft dies besonders behinderte Menschen. Sie werden als Profiteur*innen eines ausgeleierten Sozialstaats dargestellt.

    Faktencheck

    • Der Sozialstaat dient nicht als Garant für Wohlstand oder Wirtschaftswachstum, sondern der Sicherung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Dazu gehören zum Beispiel Bereiche wie Wohnen, Ernährung, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe.

    • Aber: Sozialleistungen sorgen nicht nur dafür, dass Menschen ihre Rechte wahrnehmen können – sie stabilisieren auch die Wirtschaft. Wenn Menschen abgesichert sind, steigert es die Produktivität, die Nachfrage bleibt in Krisen stabil und

    Die Sozialheld*innen engagieren sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Seit über 20 Jahren arbeitet der Verein daran, Barrieren abzubauen und Teilhabe für behinderte Menschen zu schaffen.

  • Rassismus und Antirassismus

    Amadeu-Antonio-Stiftung

    Kapitel 3

    Rassismus und Antirassismus

    „Ich kann das Wort „Rassismus“ gar nicht mehr hören. Das ist Hetze!“

    Ist Rassismus nur ein politischer Kampfbegriff? Der Begriff wird in Deutschland oft gemieden. Schließlich beschreibt er ein Konzept, von dem sich Menschen wünschten, dass es nach der Katastrophe des Nationalsozialismus hierzulande eigentlich nicht mehr existiert.

    Stattdessen ist dann häufig von „Fremdenfeindlichkeit“ oder „Ausländerfeindlichkeit“ die Rede. Auch neuere Begriffe wie „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ versuchen, das Wort zu umgehen.

    Ein Grund: Rassismus war nie ein Begriff, mit dem sich Menschen selbst gerne beschrieben haben. Er entstand aus Kritik. Auch heute würden sich nur wenige offen als rassistisch bezeichnen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Rassismus nicht existiert.

    Faktencheck

    • Sozialwissenschaftler*innen betrachten Rassismus in der Regel als etwas, das in die Gesellschaft eingeschrieben ist. Rassist*innen bestehen hingegen darauf, dass es dafür eine biologische Begründung gebe. Das steht aber auf keinem wissenschaftlichen Boden. Die falsche Wahrnehmung, „Rasse“ sei etwas Natürliches, rechtfertigt Diskriminierung und Schlimmeres. Rassistisches Gedankengut sagt: „Rassen“ seien „gottgegeben“ und dass sie deshalb mehr wert seien als „die Anderen“. Von hier ist der Schritt zu den Verbrechen des Nationalsozialismus ebenso kurz wie zu heutigen politischen Konzepten, die auf Ausgrenzung setzen.

    Die Amadeu-Antonio-Stiftung setzt sich für eine demokratische Zivilgesellschaft in Deutschland ein, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus stellt. 

  • Geschlechter­gerechtigkeit

    PINKSTINKS

    Kapitel 4

    Geschlechter­gerechtigkeit

    „Wir sind doch längst alle gleichberechtigt.“

    Diesen Satz hört man oft. Und er klingt erstmal logisch: Schließlich steht’s so im Grundgesetz. Seit 1949 in Artikel 3: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ Und weiter: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Ein hart erkämpftes Versprechen.

    Aber Gleichberechtigung entscheidet sich nicht auf dem Papier, sondern im Alltag. Und der sieht in Deutschland auch heute noch wenig gleichberechtigt aus.

    Faktencheck

    • Sicherheit: Mehr als jeden zweiten Tag wird eine Frau von ihrem (Ex-)Partner – hier gendern wir bewusst nicht, denn Tatverdächtige sind zu 98,1 % männlich – getötet. Statistisch gesehen erlebt alle 4 Minuten ein Mensch Gewalt in einer Partner*innenschaft – die meisten Betroffenen sind weiblich (79,3 %), die meisten Tatverdächtigen männlich (98,3 %). Gleichzeitig fehlen 12.000 Frauenhausplätze. Ein aktuelles Gutachten zeigt: Deutschland ist das einzige EU-Land, das sexuelle Belästigung in nicht-körperlicher Form, also zum Beispiel  verbale Belästigung oder das ungewollte Zeigen pornographischer Inhalte, ausschließlich im Arbeitskontext verbietet. Gewalt

  • Queeres Leben

    LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg

    Kapitel 5

    Queeres Leben

    „Queer zu sein ist doch längst kein Problem mehr.“

    Dabei ist die Annahme, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben. Es stimmt: Gleichberechtigung ist im Grundgesetz verankert – doch schon in Artikel 3 wird klar: Queere Menschen und Lebensrealitäten werden dort nicht aufgeführt. Darum müssen „sexuelle Orientierung“ und „geschlechtliche Identität“ unmissverständlich in § 3 Abs. 3 des Grundgesetzes aufgenommen werden – damit Gleichberechtigung auch rechtlich wirklich alle einschließt.

    Faktencheck

    • Die Realität zeigt: Queere Menschen sind zunehmend massiver Gewalt, Hasskriminalität und Diskriminierung ausgesetzt – das belegen amtliche Zahlen: Für das Jahr 2024 wurden deutschlandweit im Bereich „Hasskriminalität aufgrund sexueller Orientierung“ 1765 Straftaten registriert und im Bereich „Hasskriminalität aufgrund geschlechtsbezogener Diversität“ 1152 Straftaten. Insgesamt also 2917 queerfeindliche Delikte. Darunter fallen Gewaltdelikte, Beleidigungen, Bedrohungen und andere Straftaten.

    Der LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg ist seit rund 35 Jahren aktiv und setzt sich als queerer Menschenrechtsverband für die Rechte lesbischer, schwuler, bisexueller, trans*, inter* und queerer Menschen ein. 

  • Klimakrise

    Fridays for Future

    Kapitel 6

    Klimakrise

    „Das ist nur Wetter. Es gab schon immer heiße Sommer.“

    Es stimmt, dass es auch früher immer wieder heiße Sommer gab. Das Problem ist jedoch, dass solche Extreme heute deutlich häufiger auftreten. Die zuletzt erlebten Hitzesommer sind mehr als nur Wetter – sie sind ein Symptom der Klimakrise. Aber wo liegt der Unterschied?

    Faktencheck

    • Der deutsche Wetterdienst bezeichnet Wetter als einen physikalischen Zustand, der für einen kurzen Zeitraum an einem bestimmten Ort existiert. Es handelt sich also um eine Kurzzeitaufnahme. Wenn wir jedoch über die Klimakrise sprechen, geht es um den Anstieg der Treibhausgase in unserer Atmosphäre – und der damit einhergehenden langfristigen Erwärmung unseres Planeten.

    • Treibhausgase, wie zum Beispiel CO₂ oder Methan, werden vor allem durch uns Menschen freigesetzt – insbesondere durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas. Sie sind der Hauptgrund für die Klimakrise. Du kannst dir die Treibhausgase wie

    Fridays for Future ist eine internationale Bewegung junger Menschen, die seit 2018 für Klimaschutz demonstriert. Statt freitags in Klassenzimmern zu sitzen, wurde weltweit für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens demonstriert. Allein in Deutschland gingen am 20. September 2019 über 1,5 Millionen Menschen auf die Straßen.

  • Mentale Gesundheit

    Freunde fürs Leben

    Kapitel 7

    Mentale Gesundheit

    „Plötzlich haben alle irgendeine Erkrankung.“

    Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen und sind damit nicht nur eine individuelle, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Warum es dir vielleicht so vorkommt, als würden psychische Erkrankungen zunehmen, hängt mit zwei Entwicklungen zusammen: Zum einen ist die Zahl der Betroffenen tatsächlich gestiegen, zum anderen gibt es eine höhere Sichtbarkeit in der Gesellschaft.

    Faktencheck

    Tatsächliche Zunahme der Fallzahlen

    • In Deutschland erfüllt mehr als jede*r vierte Erwachsene innerhalb eines Jahres die Kriterien einer psychischen Erkrankung. Angststörungen, Depressionen und Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch zählen zu den verbrei-tetsten Krankheitsbildern. Studien zeigen, dass jüngere Erwachsene insgesamt stärker von Angst- sowie Depressionssymptomen betroffen

    Freunde fürs Leben klären seit 2001 bundesweit über Depression, Suizid und mentale Gesundheit auf. Der Verein hat die Vision einer aufgeklärten Gesellschaft, in der offen über psychische Erkrankungen gesprochen wird und Betroffene schnell Unterstützung finden.

  • Flucht und Migration

    Sea-Watch

    Kapitel 8

    Flucht und Migration

    „Diese freiwilligen Seenotretter auf dem Meer, das sind doch nur Schmuggler.“

    Die Antwort auf diese Aussage ist simpel: Die Behauptung ist schlichtweg falsch, das wurde von Gerichten ein ums andere Mal festgestellt. Und doch wird die Behauptung immer und immer wieder in öffentlichen Debatten herangezogen, um gewaltvolle Gesetze oder die Forderung nach langen Haftstrafen für Flüchtende und ihre Unterstützer*innen zu rechtfertigen.

    Faktencheck

    • Mittlerweile haben zahlreiche Rechtsprozesse in verschiedenen Ländern stattgefunden, in denen europäische Staaten der Vermutung nachgegangen sind, Seenotretter*innen würden Menschen über das Meer schmuggeln. Dazu zählen in Italien der Gerichtsprozess rund um die Beschlagnahmung des Seenotrettungsschiffs Iuventa der Organisation Jugend rettet sowie der Fall Carola Rackete. In Griechenland hat ein Prozess gegen 24 humanitäre Helfer*innen stattgefunden, die 2018 aufgrund ihrer ehrenamtlichen Unterstützung für Asylsuchende auf der Insel Lesbos angeklagt wurden. Diese Gerichtsprozesse wurden eingestellt oder die zu Unrecht Angeklagten freigesprochen. Warum?

    Sea-Watch ist eine zivile Seenotrettungsorganisation, die seit 2015 aktiv Menschen aus Seenot rettet. Aktuell arbeitet die Organisation mit drei Schiffen und drei Flugzeugen, um Menschenrechtsverletzungen auf See zu dokumentieren und das Sterbenlassen von Menschen im Mittelmeer zu verhindern. Sea-Watch finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

  • Gegen rechte Narrative

    Volksverpetzer

    Kapitel 9

    Gegen rechte Narrative

    „Die AfD interessiert sich immerhin als Einzige für uns normale Menschen.“

    Das Skurrile an dieser Aussage: Wäre die AfD an der Macht, würde sie Politik ausschließlich für reiche Menschen machen. Für Erwerbslose, Menschen mit geringen Löhnen, aber auch für die breite Masse der arbeitenden Bevölkerung sowie für Selbstständige setzt sich die AfD nicht ein. Dennoch verfängt die Aussage sehr gut bei Menschen, die sich von der Politik nicht repräsentiert und abgehängt fühlen. Bestimmt hast auch du schon einmal den Satz gehört: „Aber die AfD kümmert sich zumindest um uns. Die anderen Parteien interessieren sich nicht für unsere Sorgen.“

    Faktencheck

    • Wissenschaftler*innen haben festgestellt, dass das Programm der AfD zu einer Umverteilung von unten nach oben führt. Das zeigt auch eine Untersuchung des Wahlprogramms der AfD zur Bundestagswahl 2025. Vor allem Menschen mit einem hohen Bruttoeinkommen würden von den AfD-Reformvorschlägen profitieren. Ganz konkret heißt das: Wer im Jahr zwischen 10.000 und 20.000 Euro brutto verdient, würde am Ende um die 30 Euro mehr bekommen. Wer jährlich zwischen 150.000 und 250.000 Euro brutto verdient, hätte dagegen rund 15.000 Euro mehr in der Tasche.

    • Konkrete Vorstöße zur Verbesserung der Situation der arbeitenden Bevölkerung lehnte die AfD ab, wie zum Beispiel den besseren Sozialschutz für Selbstständige oder das Arbeitsschutzkontrollgesetz. Einen höheren Mindestlohn

  • Digitale Gewalt

    HateAid

    Kapitel 10

    Digitale Gewalt

    „Man darf ja heutzutage gar nichts mehr sagen.“

    Da ist er wieder, dieser Satz. Er begegnet uns auf Familienfeiern, in der Kneipe, auf Social Media und in Talkshows. Mal begleitet von resigniertem Schulterzucken und mal als wütender Ausruf. Manchmal auch als perplexe Reaktion auf Kritik an einer beleidigenden oder diskriminierenden Äußerung. Der Satz „Man darf ja heutzutage gar nichts mehr sagen“ klingt erst einmal harmlos. Doch tatsächlich transportiert er mehr als nur Ärger oder Überforderung. Er ist zu einer politischen Parole geworden, die uns vermitteln soll: Das Äußern der eigenen Meinung sei gefährlich geworden. Der Staat greife gegen „ganz normale Bürger*innen“ durch und legitime Kritik werde kriminalisiert. Die eigenen Gedanken frei zu äußern sei nicht mehr möglich, die Meinungsfreiheit werde systematisch eingeschränkt.

    In Deutschland ist die Meinungsfreiheit aber weitreichend geschützt. Artikel 5 des Grundgesetzes schützt ausdrücklich auch scharfe, sogar verletzende Kritik, Übertreibung und Provokation.

    „Meinungsfreiheit“ bedeutet aber nicht, dass man einer Meinung nicht mehr widersprechen darf. Im Gegenteil: Wenn eine Aussage Widerspruch erntet, ist das kein Angriff auf die Meinungsfreiheit, sondern ihre Durchsetzung – und Zeichen für eine lebendige Debatte. Wenn meine Nachbarin mir in der Diskussion in der Kneipe widerspricht, ist das keine Zensur. Wenn mich ein*e Fol-lower*in unter einem Instagram-Post kritisiert, werde ich nicht „zum Schweigen gebracht", sondern bin Teil einer funktionierenden Öffentlichkeit. Wird diese Kritik allerdings nicht als bloße Kritik geäußert, sondern enthalt eine Mord- oder Vergewaltigungsdrohung, kann ich Anzeige erstatten - und auch das ist keine Zensur, sondern unser Gesetz.

    Faktencheck

    HateAid ist die bundesweit erste Anlaufstelle für Betroffene digitaler Gewalt. Die gemeinnützige Organisation wurde 2018 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Berlin.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen

Über das Buch

Wieso gibt es dieses Buch?

Viele Gespräche im Alltag sind schwieriger geworden – in Familien, am Arbeitsplatz oder online. Immer öfter stehen Menschen abwertenden Aussagen, Halbwahrheiten oder Desinformation gegenüber und wissen erst hinterher, was sie gern gesagt hätten. Das Buch sammelt deshalb verständliche Fakten und hilfreiche Gegenargumente, die dabei unterstützen sollen, in solchen Momenten ruhig, informiert und handlungsfähig zu bleiben.

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Wir verfolgen ein solidarisches Prinzip. Grundsätzlich wollen wir, dass sich alle das Buch leisten können – egal, wie der Kontostand aussieht.

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Wer steckt dahinter?

Dieses Buch ist im Verbund entstanden! Mitgewirkt haben Non-Profit-Organisationen und soziale Bewegungen, die tagtäglich zu ihren jeweiligen Kernthemen forschen, recherchieren, beraten und Haltung zeigen.

Die verfassten Texte sind so unterschiedlich wie die Organisationen selbst: Jede von ihnen hat eigene Perspektiven und Zielgruppen; jede bringt Erfahrungen aus realen Konflikten mit.

Als Herausgeberin verantwortlich ist die Organisation Mein Grundeinkommen e.V.

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