Mit Grundeinkommen würde Stefan Seidel

entweder ein Uhrenlabel starten... oder ihren Ph.D. für Wasserkraft

Geschichten

  • Ich bin mit meiner Frau im August nach Hong Kong gezogen. Sie hat bei ihrer Firma eine neue Stelle hier angenommen, ich hab dafür daheim gekündigt. Bei der Jobsuche und in der neuen Umgebung hat sich mein Horizont wohl etwas erweitert. Jedenfalls brennt in mir momentan der Wunsch, in die Uhrenbranche einzutauchen. Abgesehen davon, dass ich Steampunk mag, faszinieren mich mechanische Uhren eh schon seit langem, wohl nicht zuletzt durch mein Maschinenbaustudium. Nachdem in Hong Kong die Uhrenbranche stark vertreten ist, sollte das ja an sich nicht so schwer sein... Wie so oft wollen die aber die Wollmilchsau mit jahrelanger Berufserfahrung. Und Einsteigern wird eh ein mieses Gehalt bezahlt, z.B. 11000 HKD. Zum Vergleich: Für unsere mittelgroße Wohnung am äußersten Rand von Hong Kong (schon weg von der Insel in den New Territories) zahlen wir monatlich 18000 HKD. Das Grundeinkommen könnte ich also gut hernehmen, um einen ersten Prototypen zu entwickeln, Software zu kaufen, Marketing betreiben (kann dann meine Frau machen, das macht sie eh schon für ihre Firma), Messestand auf der nächsten Uhrenmesse in Hong Kong, etc._\nOder, falls ich die Bewerbung noch rechtzeitig schaffe und genommen werde, gibts hier auch eine gute Uni, die im Bereich Wasserkraft die Möglichkeit bietet, hier einen Ph.D. zu machen. Wasserkraft könnte ein gutes Standbein für die Energierversorgung werden (bzw. ist ja schon) und sowohl Grund- als auch Spitzenlastversorgung bieten. Das Potential ist gewaltig, Wasser und Wellen gibt es hier genügend und Energie kann man quasi nicht genügend haben. Und wenns mit den Uhren nichts wird, kann man hier eine Lebensaufgabe finden, die Sinnstiftend und erfüllend ist.

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    Stefan Seidel
    am 5.11.2015